Freitag, August 31, 2007

Il Silenzio

Gestern war das Begräbnis meines Großvaters. Eine sehr erhabene Zeremonie mit vielen trauernden Verwandten, Freunden und Bekannten. Als zum Schluss von einem Trompeter der Stadtmusikkapelle Amstetten eines seiner Lieblingslieder und zwar „Il Silenzio“ (Hörprobe hier) gespielt wurde, dann war das meiner Meinung nach der würdigste Abgang, den er sich immer so gewünscht hat.

Ich möchte jetzt gar nicht mehr viel schreiben, nur noch 2 Dinge:

„Gott hilft dem braven Seemann, doch steuern muss er selbst“ – Stammbucheintrag meines Großvaters von Ostern 1975

Ein Foto von 1975, das mich mit meinen beiden Großeltern zeigt: Opa (1921-2007) und Oma Emmi (1921-2006)

Gestern Abend waren wir noch in Haag, wo sich ÄST, ÄVA und RAU im Zuge des Theatersommers Haag das Stück „In 80 Tagen um die Welt“ angeschaut haben. Mein Resümee: PHÄNOMENALES Theater gesehen – bis 23.00h hat es gedauert, ein wunderbares Stück, super Schauspieler (darunter ein überragender Gregor Bloéb) und ein gigantisches Bühnenbild. Trotz herbstlicher Witterung wurden wir nicht nass und haben auch nicht gefroren.

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Donnerstag, August 30, 2007

Trauer

Auch der Himmel trägt Trauer … mehr gibt´s eigentlich derzeit nicht zu sagen.

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Mittwoch, August 29, 2007

Fotograf

Das Leben geht wieder weiter …

Hatte gestern Abend die Ehre 4 Damen und 2 Herren für eine Werbesendung fotografieren zu dürfen. Dazu hab ich die neue Digi-Spiegelreflexkamera von OLI benutzen dürfen. Gigantisch diese Leistung und wie schnell die ist. 31 Fotos sind in die engere Wahl gekommen und jetzt heißt es, das Beste zu suchen und zu finden.

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Dienstag, August 28, 2007

Begräbnis

Das Begräbnis ist am Donnerstag um 13.30 Uhr.

Derzeit ist nur alles grau in grau.

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Montag, August 27, 2007

Großvater

Mein Großvater ist heute Nacht um 3.00 Uhr früh im 87. Lebensjahr verstorben. So schwer diese Tatsache für mich auch ist, sehe ich das aber als Erlösung für ihn an. Er war ein feiner korrekter ehrlicher Mann, der uns allen viel beigebracht und gegeben hat und so gesehen werden wir „den Admiral“ auch nicht vergessen.

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Sonntag, August 26, 2007

Einmal St.Pölten und retour!

Der neue Velo-Rucksack (hier die Details) durfte sich gestern das erste Mal so richtig bewähren. Zusammen mit REI sind ÄST und der RAU auf dem Drahtesel nach St. Pölten „geritten“ – teilweise wirklich über Stock und Stein. War aber ein super Tag und speziell ÄST kann sehr stolz auf diese Leistung sein. Retour ging´s dann per ÖBB und am Abend wurde noch das Lagerfeuer entzündet und bis in die dunkle Nacht war „Stimmung“ auf der Holzbank angesagt. Das nächste Mal fahren wir nach Linz – „PR wir kommen“. :-)

Gruppenfoto in Neumarkt/Ybbs

am Donauradweg bei Pöchlarn

Irgendwo im "Niemandsland" zwischen Loosdorf und Prinzersdorf

Geschafft - die Landeshauptstadt ist erreicht

2 Knacker und eine "Burenhaut" im Lagerfeuer

Ein Maiskolben wird für das Lagerfeuer fertig gemacht :-)

Abendliche Romantik beim "Löwen"

Immer präsent: der Pool

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Samstag, August 25, 2007

Radträger

Der ONLY-Radträger wurde gestern generalprobeartig auf den „Tschech“ montiert und das Ergebnis ist OK. Die beiden Velos hängen ordentlich befestigt schön stabil drauf. Eine kleine Runde mit Brems- und Beschleunigungsmanöver, sowie scharfen Kurven hat das ganze bestätigt. Werde aber heute trotzdem eher „sanft“ mit der Karre umgehen. Sicher ist sicher!

Am Abend mit AND beim Fußballspiel Amstetten vs. Retz (2:0) gewesen und dort meinen ersten Sturm getrunken – war eine nicht gerade überwältigende Erfrischung. Ganze 40 von diesen Dingern stehen noch auf dem Plan, denn man(n) soll ja immer so viele trinken, wie man(n) alt ist. :-)

Heute starten ÄST, RAU und REI zu einer gröberen Biketour. Gestartet wird in Neumarkt und dann geht’s zuerst entlang der Donau und der Westbahn gegen Osten – mal schauen, wie weit wir kommen.

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Freitag, August 24, 2007

"Es war wunderbar."

Gester Abend, trotz nicht eindeutiger Wetterverhältnisse, mit ÄST eine Runde biken gegangen. Quer durch den Allersdorferwald, quer durch die Haslau, rauf nach Freidegg und dann über Leutzmannsdorf, Amstetten und Greinsfurth wieder retour. Zum Schluss hat uns der Regen dann doch erwischt, aber, um mit Harald Serafins Worten zu sprechen: „Es war wunderbar.“ :-) Fast 30km in 1,5 Stunden sind´s in Summe geworden und das ist für´s Gelände ein sehr guter Schnitt. ÄST wird von Fahrt zu Fahrt besser.

Am späten Abend war dann wieder Kino in der Harterstraße angesagt. „The Good German“ – in s/w gedreht, entpuppte sich als sehr spannender „Krimineser“, der aber zum Schluss etwas vorhersehbar wird. Trotzdem ein ganz guter Film.

Die prognostizierten hochsommerlichen Temperaturen am Wochenende haben unsere sportlichen Parameter etwas verändert. Es wird jetzt am Samstag in der Früh nicht die Admonter-Hütte, sondern zu Mittag mit dem Radträger huckepack am „Tschech“ das Städtchen Neumarkt/Ybbs angesteuert, wo dann ab 13.00 Uhr mit REI & Co. zu einer größeren Biketour gestartet wird. Da ÄST so gut mit dem Velo klarkommt, gehört das gute windlose Wetter auf jeden Fall ausgenutzt. Wahrscheinlich geht´s entlang der Donau und der Westbahn in Richtung Osten … so lange, wie es uns freut.

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Donnerstag, August 23, 2007

Radträger

Nicht viel los am Mittwoch – auch im Büro war´s angenehm ruhig. Am Abend wieder einen Klassiker auf DVD geschaut – diesmal stand „Der Teufel trägt Prada“ auf dem Programm. Ein perfekter ÄST-Film. :-)

Seit gestern ist der RAU (stiller) Teilhaber des ONLY-Heckradträgers. Haben das gute Stück gestern von YVO abholen dürfen und morgen werde ich mir mal die Montierung am „Tschech“ genau anschauen, damit wir am Samstag dann zur „1. Bike-Alpin-Tour“ auf die Admonterhütte aufbrechen können.

Heute am Abend werden auch wieder die „Velos gesattelt“. Möchte mit ÄST einen größere Runde bergauf und bergab durchs Gelände wagen. Freu mich schon.

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Mittwoch, August 22, 2007

eine laute Nacht

Mann, war das heute eine Nacht. Zuerst ist um ca. 1.00 Uhr nachts der Radiowecker gegangen. Keine Ahnung warum – schätze ich hab im Schlaf irgendwie damit rumgespielt. Um 4.00 Uhr früh hat sich das Ding dann, zugegeben regulär, wieder eingeschaltet, aber dafür in VOLLER LAUTSTÄRKE. Die erste Viertelstunde des heutigen Tages sind wir wie zwei Zombies rumgewankt – Boris Karloff hätte seine Freude mit ÄST und RAU gehabt. :-)

Gestern Abend waren wir wieder mit den Bikes unterwegs. 18km über Stock und Stein, quer durch die Wälder und Felder. ÄST kommt immer besser mit dem Velo zurecht. Morgen Abend starten wir dann wieder zu einer Tour – diesmal ein wenig mehr Kilometer und auch eine Bergwertung, die den Namen zu Recht trägt, steht auf dem Programm.

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Dienstag, August 21, 2007

Vereinsausflug

Der Vereinsausflug Anfang Oktober ist jetzt unter Dach und Fach. Freu mich schon auf die Besichtigung der Brauerei in Schrems und die Führung über das Hochmoor. Durch die Romane über Sherlock Holmes und den vielen Edgar Wallace Filmen hab ich eine ganze mystische Beziehung zu Mooren. Wird sicher ein hoch interessanter und lustiger Tagesausflug werden.

Am Wochenende steht wieder eine kleine Bergtour am Programm. Bin aber noch nicht sicher, auf was wir steigen werden. Wahrscheinlich wird´s die Admonter Hütte über den Seebodenweg durchs Pölzalmbachtal werden – der Weg wird eher nicht begangen, dort hat man sein Ruh und niemand kann einem „beim Leiden“ zuschauen. :-)

Sollte das Wetter halten, dann werden ÄST und RAU heute Abend mit dem Bike eine geschmeidige Runde drehen. Gestern wurden von ÄST einiges an Bike-Equipment (hauptsächlich zum Anziehen) beim Ginner gekauft und das gehört gleich mal getestet.

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Montag, August 20, 2007

"Sonntag, so ein Sonnentag ..."

Gestern gleich in aller Früh haben ÄST und RAU die Velos „gesattelt“ und sind zu einer „Cache-Recovery-Tour“ aufgebrochen. Drei meiner Schätze sind aus unerklärbaren Gründen verschwunden und daher musste ich diesen versteckten Orten wohl oder übel einen Besuch abstatten und schauen, was los ist. Gleich vorweg: „Kuscheltier“, „Äva Hossa“ und „Clownmaske“ sind jetzt wieder online.

Unser Weg führte uns auch in Hart vorbei und da galt es natürlich dem Geburtstagskind YVO einen kurzen Sonderbesuch abzustatten und mit einem kleinen Präsent zu gratulieren. HAPPY BIRTHDAY!

Weiter ging´s entlang der ÖBB-Hochleistungsstrecke nach Blindenmarkt, wo wir die dortigen Sandsteinhöhlen einer kurzen Inspektion unterziehen mussten. Das Wetter war super, nicht zu heiß und nicht zu kalt, wenig Wind und so ging es dann auch wieder über Paldorf, Leutzmannsdorf (mit kurzen Abstecher zum Flugplatz), quer durch die Haslau „heim in´s Reich“.

ÄST hat ihr neues Velo bestens unter Kontrolle. Nur der Popo und das Kreuz haben nachher wehgetan, aber das ist glaube ich ganz normal. Den Nachmittag lesend auf der Terrasse, oder MotoGP-schauend vor dem TV verbracht.

Resümee: ein sehr angenehmer Tag.

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Sonntag, August 19, 2007

ÖSYC-Segelregatta

Gestern starteten die angehenden "Hochseeskipper" OLI und RAU bei der ÖSYC-Segelregatta am Mattsee. Wir haben gekämpft, wir haben „gebissen“, unsere Fingern aufgerissen, das Gesicht durch die Sonne verbrannt … und sind 7. geworden. Bei 8 gestarteten Booten eine gute Leistung, denn immerhin war das unsere 1. Regatta – viele werden noch folgen, denn wir haben "Blut geleckt".

Auf jeden Fall war es ein wunderschöner Tag am Wasser und am Land, inkl. unsere bestens gelaunten “3-Girls-Anfeuerungstruppe“ ÄST, NAO und YVO. Da auch gegrillt und ein 20-Liter-Kaiser Märzen-Bierfass angeschlagen wurde, war auch der gesellige Aspekt des Tages bestens ausgeschöpft – PROST.

Am Abend wollte dann Klein-NAO noch zum Mostheurigen Pfeiffer und wir Erwachsenen haben da halt nachgegeben. :-) Eine super Jausen, spitzen Most und diese absolut außerirdischen phänomenalen „Apfelkrapfen“ haben den Tag dann so richtig „schoarf“ (oder eigentlich süss :-) ausklingen lassen.

Heute Vormittag wird mit ÄST eine Runde gebiked. Muss eine paar Geocaches überprüfen und da nehm ich die „beste Lebensabschnittspartnerin von allen“ gleich mit. :-) Am Nachmittag steht dann der Moto-GP-Grandprix in Brünn auf dem Programm – d.h. Spielhoserl und Fernbedienung werden in der 2. Sonntagshälfte den Ton angeben.

Alle Fotos vom Mattsee finden sich hier ! Viel Spaß beim Anschauen.

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Samstag, August 18, 2007

1. Segelregatta

Die Spannung steigt ins Unermessliche, denn in knappen 2 Stunden brechen wir in Richtung Mattsee auf, wo OLI und RAU heute als Vorschoter an ihrer 1. Segelregatta des ÖSYC (Österreichischen Segelyachtclub) teilnehmen. NAO, YVO und ÄST sind natürlich im persönlichen Betreuerstab mit von der Partie.

Hab mir gerade noch ein paar theoretische Sachen im Buch angeschaut, um mein Wissen ein wenig aufzufrischen – ist Gott sei Dank noch alles da. Man will sich ja nicht blamieren.

Mast- & Schotebruch !

Möglicherweise LIVE zu sehen sind wir hier:

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Freitag, August 17, 2007

Say Cheese !

Nachdem gestern im gräflichen Kellerverlies ein weiterer handtellergroßer Vertreter der Gattung „Tegenaria domestica“, allgemein bekannt als die Hauswinkelspinne, gesichtet wurde, reicht es dem RAU jetzt endgültig. Nachforschungen haben ergeben, dass diese netten Tierchen über einen Spalt unterhalb der Kellertüre eindringen. Dieser Spalt und auch sämtliche anderen Schlupflöcher sind seit gestern Geschichte. Der Keller ist jetzt hermetisch von der Außenwelt abgeschlossen!!!

Am Abend waren wir mit ÄVA und HAR bei einer Käseverkostung eingeladen. AXE präsentierte fantastische Produkte der holländischen Käsemanufaktur. ÄST hat ganz schön eingekauft – aber die „käsigen Dinger“ schmecken wirklich super, kein Vergleich mit den holländischen Produkten, die bei uns in den Supermärken aufliegen. Weitere Infos, inkl. Onlinebestellung und Abholung beim Schmidradler gibt´s ab dem 25. August unter www.say-cheese.at!

Und weil ich schon mal bei meiner Lieblingsoptikerin ÄVA war, hab ich mir gleich die neuesten „Ray-Ban-Sonnenbrillen“ für´s Segeln gekauft – natürlich mit Polarisationsglas – man will ja in der Marina auch was päsentieren und auf See auch was sehen wollen. :-)

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Donnerstag, August 16, 2007

am Kalbling mit Sepp Forcher

Gestern ging´s auf den 2.196m hohen Kalbling und der Weg war schlicht und endlich SCHEISSE. 2,5 Stunden sind wir ziemlich steil bergauf „gekoffert“, nie, nicht Mal für 10 Minuten ging es normal bergauf, oder gar mal horizontal entlang – teilweise Kletterstellen im 1. Schwierigkeitsgrad. Und dazu teilweise ein sehr ausgesetzter Steig, wo es gleich Mal ein paar 100 Meter runterging, haben ÄSTs Nerven nicht gerade beruhigt. Sie hat sich aber wacker durchgekämpft und ihre Höhenangst in Schach gehalten und dafür ist der RAU sehr stolz auf sie.

Als wir dann endlich am Gipfel waren, war die Freude natürlich riesen groß und die Fernsicht und das Wetter schlicht ein Traum. Sind dann ca. 50 Meter unterhalb des Gipfels auf einer Hochalm einfach in dem ganz weichen Gras gelegen, haben gejausnet, die Umgebung betrachtet und ein wenig „feldstechern“ war auch drinnen. Eine Gämse ist keine 20 Meter neben uns vorbeigelaufen.

Der Abstieg dann der nächste Horror, aber irgendwie sind wir dann doch in der Oberst-Klinke-Hütte angekommen und dort gab’s zur Beruhigung der Nerven einen phantastischen Topfen-Heidelbeer-Strudel zum Spachteln. Ein Traum.

Am späten Nachmittag sind wir dann auf unserer Terrasse gesessen, haben den Tag im Wanderbuch Revue passieren lassen und der RAU hat sich ein paar „Gespritzte-Most“ vergönnt. Sehr gemütlich!

… und noch ein großes Outing: haben uns gestern Abend Sepp ForchersKlingendes Österreich“ angeschaut. Aber nicht, weil wir so große Volksmusikfans sind, sondern weil a) der Geschirrspüler erst um 21.13 Uhr fertig wurde und b) der gute Sepp diesmal seine Runden in Südtirol gezogen hat – und zwar in der Gegend rund um den Langkofel, Sella, Marmolada, …. -> also RAUs Gebiet. :-)

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Mittwoch, August 15, 2007

Kaibling und Sparafeld

Gestern Abend erste ÄST-Velo-Ausfahrt. Sie muss erst mit der Schaltung klarkommen und weiß noch nicht, was das Bike alles im Gelände aushält. So sind wir gestern halt ausschließlich in den Winklarner Schottergruben rumgedüst.

In 15 Minten starten wir in Richtung Gesäuse – heute stehen 2 Gipfel auf dem Programm, beide über 2.000 Meter hoch: zuerst der 2.196m hohen Kaibling und dann beim Abstieg vielleicht noch der 2.247m hohen Sparafeld. BERG HEIL !

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Dienstag, August 14, 2007

neues Velo

„Der Adler ist gelandet“ … oder besser gesagt „Das Velo ist im Stall“! ÄST und RAU haben gestern Abend schon das neue Bike geholt und die beste Ehefrau von allen hat gleich auch einen Helm gekauft. Motto: die „Birne“ gehört geschützt. Daheim dann die erste Runde in der Straße – gut geht´s.

Heute Abend fahren wir dann einen „Winklarnerrunde“. Da wird das „Schalten und Walten“ so richtig geübt. Gestern war keine Zeit mehr dafür, denn ÄVA und SUS luden zum „Nordischen Gehen“ ein. Muss heute zu Mittag noch ein paar „Bar-Ends“ besorgen – das sind diese „Hörner“ an der Lenkstange, die speziell wenn man länger fährt, ihre Existenzberechtigung haben.

Sonst nicht viel los in der Harterstraße. Wir freuen uns auf schon sehr auf morgen, wo wir dann den 2.196m hohen Hauser Kaibling „umreißen“ werden. Außerdem plane ich beim Abstieg einen Abstecher zum 2.247m hohen Sparafeld. Wenn man schon mal in der Nähe ist, dann sollten wir diesen Gipfel auch noch stürmen.

(Edit 06:04 Uhr) - gerade ist die Badesaison bei uns für beendet erklärt worden. Unser Pool hat soeben ca. 12.000 Liter Wasser in die Wiese abgegeben. "Sudern" ist aber jetzt nicht angebracht, denn momentan sind wir mit unseren Freizeitaktivitäten eh voll ausgelastet und für nächsten Jahr streben wir auch eine stabilere Variante an.

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Montag, August 13, 2007

Relax am Sonntag

Nach einem abwechslungsreichen und spannenden Samstag war gestern Relax angesagt. Der Kühlschrank hat gebrummt, der DVD-Player hat geglüht und außer einem Kurzbesuch von ÄVA und HAR war nicht viel los. Waren sogar am Nachmittag zu faul, um dem Fischmarkt einen Besuch abzustatten – ist aber egal, wir schauen uns das in Hamburg wieder mal live an.

Muskelkater ist keiner vorhanden, auch ÄST geht´s sehr gut und beide freuen wir uns schon auf die Bergtour übermorgen am Mittwoch, wo es dann auf den 2.196m hohen Kaibling raufgeht. Endlich ein Berg mit einem Gipfelkreuz. :-) Fühlen uns momentan körperlich exzellent und schlafen voll gut – sicher eine positive Nebenwirkung unserer Bergtouren. Alleine die frische Luft wirkt ja für uns „Bürohengste“ im höchsten Maße wohltuend.

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Sonntag, August 12, 2007

2 Tage

Mann oh Mann, diese 2 Tage haben es in sich gehabt – erzählt im „Wolf Haas Stil“:

Hör zu. Am Freitag am späten Nachmittag sind ÄST und der RAU „Veloschauen“ gegangen. Der Ginner hätte ein tolles Merida gehabt, dass aber dem ÄST etwas zu steil war. Das glaubst du nicht, aber beim Hervis haben wir dann ein Teil gefunden, dass war so Dings so ideal, dass es schon fast komisch wirkt. Aus jeden Fall hat ÄST gemeint, sie müsse die Sache auf jeden Fall überschlafen und wird bei der samstäglichen Bergtour zu einer Entscheidung kommen. Soweit so gut. Am Abend waren wir dann zusammen mit Mama- und Papa-RAU bei ANN und beim HES eingeladen. Die wollten sich bedanken, weil ÄST ihnen mal geholfen hat in so einer Sache halt. Auf jeden Fall war es sehr gemütlich dort, wir haben wunderbar gejausnet und das Dessert war fast phänomenal.

Samstag dann Tagwache um 5.45h und da wir alles schon am Vortag vorbereitet hatten, waren wir schon um 6.10h auf dem Weg in´s Gesäuse. Abmarsch dann um 7.40h vom Kölbwirt in Richtung Hesshütte. Der Aufstieg war doch ziemlich steil, teilweise war es sehr feucht, aber es hat nicht geregnet. Glaubt du gar nicht, wie gut die Kondi der beiden schon ist, denn nach 3h10min war die Hütte erreicht. Dort oben gab´s dann eine wunderbare Gämsensuppe zu essen und auch mit dem Wirt war´s ganz lustig zu plaudern – ÄST und RAU waren die einzigen Gäste zu dieser Tageszeit. Eine Stunde haben wir gerastet und dabei hat es dann auch zu regnen begonnnen. Beim Abstieg dann strömender Regen und du glaubst nicht, wie scheiße und gefährlich rutschig diese teilweise sehr sehr steilen Wege waren. Fast 3 Stunden haben sie sich runtergetastet, immer die Angst im Nacken, das man einen Köpfler macht. Aber dann endlich war der Tschech erreicht, ÄST hatte wohlweislich Wechselwäsche eingepackt, denn beide Herrschafften waren nass inkl. Unterwäsche. Beim Kölbwirt haben sie sich dann kurz aufgewärmt, bevor sie die Heimreise angetreten haben. Und du glaubst es nicht, aber beim Abstieg hat ÄST ein Murmeltier rumlaufen gesehen. Die beiden hatten ja keine Ahnung, wie groß diese Viecher werden.

Und dann ist doch noch was passiert – ÄST hat beim Hervis zugeschlagen und ein „deppertgeiles“ DIAMONDBACK Mountainbike Vertec Force Equipe, mit Alu lightweight Rahmen, Suntour XCT Federgabel, 27 Gang Shimano XT/Deore Bestückung und natürlich Magura Julie hydraulic Scheibenbremsen zu einem wirklich phantastischen Preis erworben . Der RAU freut sich schon auf die 1. Ausfahrt, das hat er zumindest gesagt.

Und jetzt schau dir noch die Fotos an und das Video … und dann wünsch ich dir noch einen schönen Sonntag.

... und da haben wir jetzt das neue Velo von ÄST:

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Samstag, August 11, 2007

Hesshütte

5.50 Uhr … keine Zeit … starten in Kürze Richtung Gesäuse, wo dann anschließend die 1.700 Meter hohe Hesshütte erklommen wird. Wetter ist Scheiße, aber das ist uns egal.

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Freitag, August 10, 2007

Velo-Fact-Finding-Mission

Haben den gestrigen Abend lesend verbracht. Die 6 „Brenner-Romane“ von Wolf Haas haben es uns beide sehr angetan. Ich lese gerade „Silentium“ (Nr. 4) und ÄST hat „Komm süßer Tod“ (Nr. 3) in der Reißen.

Heute Nachmittag sind wir beide dann in Sachen VFFM (=Velo-Fact-Finding-Mission) unterwegs. ÄST möchte jetzt auch mal in Sachen Mountainbike aktiv werden und so werden wir heute mal schauen, schauen und schauen.

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Donnerstag, August 09, 2007

Großvater

Gestern besuchten wir meinen Großvater im Klinikum Mostviertel. Er liegt dort mit seinen 86 Jahren auf der Intensivstation, wird künstlich beatmet und künstlich ernährt. Ist aber geistig 100% da und könnte wahrscheinlich auch noch in diesem Zustand das große Kreutzworträtsel der Sonntagskrone in 5 Minuten in Schönschrift komplett lösen. Irgendwie ein sehr trauriger Anblick, der aber genauso zum Thema Leben gehört, wie alles andere.

Heute bin ich offiziell und disziplinär Referatsleiter der AKH/EDV Abteilung - IT Projektabwicklung - Administrative Anwendungen, Auswertungen und Informationsmanagement. Meine Chefin ALE weilt auf Urlaub bei den „Roastbeeffressern“, ihre Vertretung KAT ist auf Telearbeit und ich schmeiß’ daher heute den Laden. :-)

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Mittwoch, August 08, 2007

Ein Staat wurde gegründet.

Gestern Abend haben wir unseren Basilikumstrauch komplett abgeerntet und aus den Blättern, Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl hat ÄST wieder ein phänomenales Pesto gezaubert – diesmal etwas mehr, das sicher für einige Portionen reichen wird. Die Masse ruht jetzt im gräflichen Kühlschrank und kann, wie man so schön sagt, so richtig „anziehen“.

Auch die gräflichen Jalapeno-Chilis gedeihen ganz prächtig. Der RAU hofft auf eine reiche Ernte im Herbst.

Ein Wespenvolk hat bemerkt, dass es bei uns ganz schön zu wohnen ist und unmittelbar neben dem Schrankraumfenster einen Staat gegründet - das ganze dürfte sich aber schon vor Monaten zugetragen haben. Hab zu diesem Zweck gestern mit einem deutschen Wespenexperten per Email Kontakt aufgenommen, weil mich die Sache doch etwas beunruhigt. Der liebe Peter (so heißt der Wespenexperte - hier seine Website) hat meine Befürchtungen aber zerstreut und so gesehen werden wir den einen Monat, bis die Wespenkönigin in´s Winterquartier abschwirrt, auch noch abwarten können. Möchte die chemische Keule wirklich erst in aller letzter Konsequenz einsetzen.

Übrigens: Gewürznelken in halbe Zitronenscheiben gesteckt wirkt phänomenal gegen jede Art von Insekten – die „speiben“ sich vor dem Duft regelrecht an. :-) Man spricht hier von der Repellent-Wirkung.

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Dienstag, August 07, 2007

Basilikum-Parmesan-Pesto

Die Pumpe unsers Pools ist kaputt – gibt furchtbare Geräusche von sich. Ich tipp mal, dass das Lager kaputt ist. Leider kann „operativ“ nichts gemacht werden, da der Motor in das Gehäuse eingegossen ist - wieder so ein Produkt der Wegwerfgesellschaft. Hoffe, dass der Pool noch ohne Pumpe bis zum Ende der Badesaison durchhält -> ab nächstes Jahr kommt dann eh eine komplett neue Poollösung zu tragen.

Unser Kräutergarten kommt jetzt so richtig in Schwung. Momentan werden wir vom Basilikumstrauch fast erdrückt. ÄST hat daher gestern ein „Basilikum-Parmesan-Pesto“ selbstgemacht, dass zu Mittag mit Spaghetti serviert wurde. Uhhhhh, war das deppert gut.

Am Abend mit REI zu einer feschen Biketour aufgebrochen. Fast 40km und 400 Höhenmeter querfeldein sind’s zum Schluss geworden. Die Rotte Phyrafeld wollten wir speziell für YVO :-) erreich, aber zum Schluss war’s dann einfach zu steil. Dieser Berg wird bei der nächsten Ausfahrt geknackt.

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Montag, August 06, 2007

Muskelkater

Die Nachwirkungen von unserer „Buchsteinhauswanderung“ sind da: 2 wunderschöne Muskelkater, die sich gewaschen haben. Bei Ästchen um einiges schöner und prächtiger, als bei mir. Ich hoffe, dass es kommendes Wochenende besser wird, denn da wird die Hesshütte in Angriff genommen.

Gestern GrandPrix-Tag – wunderschönes, angenehmes Wetter, köstliches ungarisches Erdäpfelgullasch, eine schnuckelige NAO, dazu noch YVO, OLI und „Voda“ REI – aber leider eine sehr unspektakulärer GrandPrix am Hungaroring.

Erwähnenswert ist vielleicht auch, dass OLI und RAU am übernächsten Samstag am Mattsee bei der Segelregatta des ÖSYC Sektion Amstetten mitmachen werden – unsere 1. Regatta überhaupt und wir sind beide schon dementsprechend gespannt, was sich da abspielen wird.

Leider geht´s meinem Großvater sehr sehr schlecht. Er liegt auf der Intensivstation des Klinikums Mostviertel und wir müssen leider mit dem Schlimmsten rechnen. In Mexiko gilt die Redensart, dass jemand erst dann gestorben ist, wenn man ihn vergessen hat. So gesehen wird mein Opa daher für immer leben.

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Sonntag, August 05, 2007

Buchsteinhaus

Gestern um 7.15 Uhr sind der ÄST und der RAU in Richtung Gesäuse losgefahren und um genau 8.30 Uh war das Ziel Gstatterboden erreicht. Weiter ging´s dann zu Fuß, zuerst über den Rauchboden, dann rechts aufwärts durch den Rotgraben und dann weiter steil aufwärts und ausgesetzt durch den nächtigen Kühgraben. Sicher der „grauslichtse Weg“ im ganzen Gesäuse. Als wir dann nach 3 Stunden und genau 20 endlosen Kehren endlich unser Ziel das Buchsteinhaus erreichten, waren wir doch froh, es geschafft zu haben. 1 Stunde Rast in der Hütte bei Linsen mit Speck, Spaghetti und einem Topfenstrudel – ÄST hat´s nicht so geschmeckt, aber der RAU hat ordentlich zugelangt. Nach 2 Stunden Abstieg kam dann endlich der gute alte „Tschech“ in´s Blickfeld und als wir dann noch in die mitgebrachten „Crocks“ schlüpfen durften, war die Freude riesengroß.

Am Abend dann Scampi-Essen bei ÄVA und HAR. Als Vorspeise gab es ein „Beef Trara“ und beendet wurde das Mahl mit Eispallatschinken … muss ich da noch mehr sagen? Hat „deppert“ gut geschmeckt. Bis Mitternacht sind wir fröhlich zusammengesessen bei Wein, Weib und Gesang. :-)

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Samstag, August 04, 2007

Segeltörn

Gestern Abend ging‘s zur 1. Segeltörnbesprechung. Skipper GER machte uns mit den Grundlagen des Törns vertraut und gab Tipps und wichtige Hinweise für die Anreise. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr, denn ein paar Erzählungen hatten es wirklich in sich.

Zum Beispiel die, von dem kleinen Dorf, ohne Tourismus, wo man in einem kleinen Hafen anlegt und wo der Wirt des ca. 5m entfernten Gasthauses dir dann einen Tisch direkt beim Schiff herrichtet. Das Ist wirklich Griechenland pur – so stellt sich der RAU das vor.

ÄST und RAU sind schon wieder in den Startlöchern – in 10 Minuten geht´s in´s Gesäuse. Das Buchsteinhaus auf mehr als 1.500m möchte heute von uns beiden erklommen werden. Wetter passt – wird sicher ein schöner Tag. Auf jeden Fall besser, als zu Hause zu sitzen und Nasen zu bohren. :-)

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Freitag, August 03, 2007

Kranker Pool

Gestern war ein besonderer Tag im Büro, denn 5 wichtige Punkte auf meiner „EDV-Black-List“ konnten erledigt werden. Da läßt es sich doch gleich um einiges besser schlafen.

Wollte eigentlich gestern, nachdem ich nach Hause gekommen bin, das Velo aus den Stall holen und eine geschmeidige Runde drehen, aber eine nahende Gewitterfront hat mich dann doch eines Besseren belehrt. So bin ich dann lustlos durch den Pool gestapft, der momentan auch etwas kränkelt. Die Filterpumpe gibt komische Geräusche von sich und irgendwie verlieren wir Wasser. Alles ein Fingerzeig Gottes, dass wir uns für den nächsten Sommer einen g´scheiten Swimmingpool bauen lassen werden.

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Donnerstag, August 02, 2007

Der Swiss-Report 2007

Donnerstag, 19. Juli 2007

Um 6.00h früh starten wir, angepackt wie die Zigeuner, in Richtung Westen – unser Ziel: Innsbruck. Dort angekommen checken wir in unser Hotel „Weißes Röss’l“ ein, das direkt in der Altstadt liegt. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, steht gleich mal das berühmte „Goldene Dachl“ am Programm. Na ja, was soll ich sagen – halt ein Erker mit einem goldenen Dach. :-)

Wir erwerben 2 Tagestickets für die Öffis und weiter geht´s per Tram zum Olympiastadion Bergisel. Als ich dem Herrn an der Kassa meinen ÖSV-Ausweis + Kampfrichterplakette zeige, eröffnet er uns, dass die beiden berühmten Sportler Andreas Kofler und Mario Stecher gerade trainieren – tatsächlich segelt schon einer an uns vorbei. Wir sind beide von der Größe der Schanze stark beeindruckt. Ein guter Kaffee, ganz oben im exklusiven Ambiente des Sprungturms serviert, ist natürlich auch noch drinnen. Was kostet die Welt? :-)

Weiter geht´s mit der Tram und Seilbahn auf das 2.295m hohe Hafelekar. Wir genießen einen traumhaften Ausblick auf die Stadt Innsbruck und eine klare 23°C angenehme Luft – eine Wohltat nach 2 Wochen Hitze. ÄST ist etwas beängstigt aufgrund der vermehrt nahe auftretenden Bergdohlen :-), aber ein gutes Mittagessen (Spaghetti und Berner Würstel mit Pommes) lassen einem die Angst vergessen.

Wir besichtigen noch die „Schwarzmanda-Kirche“ mit dem Grabmal von Andreas Hofer, sowie die Anna-Säule und den Triumphbogen, bevor wir uns ein „Tiroler Gröschtl“ und einen Salat mit frischen Eierschwammerln genehmigen. Früh geht´s zu Bett, denn morgen steht die 2. Etappe unserer Reise in die Schweiz auf dem Programm.

Freitag, 20. Juli 2007

Aufstehen, Waschen, Anziehen, Packen, Frühstücken, Auschecken ... und zu Mittag sind wir schon in Linthal und werden von RUT und MAR freudigst empfangen. Der „Grillierautomat“ steht schon in Position und kurze Zeit später werden wir mit köstlichem Grillgut und Gemüse in allen Variationen beglückt. Wir genießen die frische, nicht heiße Luft in vollen Zügen und freuen uns auf die kommenden Tage.

Am Nachmittag machen wir mit MAR einen Besuch beim befreundeten Velo-Händler, wo ein paar absolute Super-Bikes zu sehen sind. Weiter geht´s zum Waffengeschäft nach Linthal, wo wir uns die ganze Kollektion, vom Hut bis zur „Puffen“ anschauen. Bevor es heimwärts nach Linthal geht, nehmen wir in einem Straßenbeisel noch eine Kleinigkeit zu uns.

Samstag, 21. Juli 2007

ÄST und RAU unternehmen am Vormittag eine kurze Shopping-Tour nach Glarus, der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons. Zu Mittag kredenzt Ruth fantastische frische Eierschwammerl im Blätterteig. Ich glaube, ich brauch das nicht näher beschreiben. :-)

Nach einem wirklich spannenden Formel1-Qualifying am Nürburgring, geht´s rauf auf den Urnerboden, wo wir eine Oldtimerveranstaltung besuchen. Ein paar wirkliche Gustostücke aus der Rubrik „Auto & Motorräder“ sind hier zu sehen. Bei einer anschließenden Erfrischung im Gasthaus kann ich endlich mein geliebtes „Rivella“ trinken.

Sonntag, 22. Juli 2007

Trotz Regen und Nebel entschließen sich MAR und RAU in aller Früh mit der Materialseilbahn vom Kraftwerk Linthal auf den fast 2.000m hohen Limmerenstausee zu fahren. Zuerst geht´s per Seilbahn ca. 1.300m den Berg hoch und dann fahren wir mit einem kleinen Transporter 3km durch einen Stollen. Am Ende erwartet uns Nebel und einen Sichtweite von ca. 20m – toll. Kaum hat uns der Transporter verlassen, wir sind jetzt die einzigen Menschen dort, beginnt es aufzuklaren und innerhalb einer Stunde stehen wir in einer Landschaft, wie sie Tolkin in „Der Herr der Ringe“ nicht besser beschreiben hätte können. Am Besten, ihr schaut euch das Video an.

Zu Mittag gibt es wieder eine einheimische Spezialität: „Älpler Maggronen mit Apfelmus“ – schmeckt köstlich. Danke RUT! :-)

Nach dem sicherlich spannendsten Grandprix der letzten Jahre, fahren wir am späten Nachmittag mit dem Jeep in´s „Steintal“ (mir fällt der richtige Namen nicht ein). Dort gibt es auf fast 1.800m eine Hochebene mit einem Bach, in dem sich Steine unterschiedlichster Farbe tummeln. So etwas muss man wirklich gesehen haben, dass man es glaubt. Der Geländewagen ist ziemlich mit Steinen angefüllt, als wir wieder die Heimreise antreten. Mit Fernrohr und Feldstechern bewaffnet beobachten wir bei der Abfahrt vom Hochtal jede Menge an Murmeltieren, Rehen und natürlich Gemsen.

In Elm sehen wir das Haus der ehemaligen Schweizer Weltcupsiegerin Vreni Schneider und zu guter Letzt besichtigen wir noch den Panzerschießplatz in Elm. Leider waren die Panzer gerade „in Urlaub“ :-), aber MAR stellt möglicherweise bei unserem nächsten Besuch in der Schweiz ein Zuschauen beim Scharfschießen in Aussicht. Na das wäre ja wirklich der absolute Hammer!

Montag, 23. Juli 2007

„RAUs Day“ – nach meinem Halbmarathon am 30. Oktober 2005, wird dieser Tag wohl mit einer weiteren persönlichen sportlichen Höchstleistung verbunden sein.

Mit MAR fuhr ich genau 186 Tage nach meinem Kreuzbandriss und einem schweren Schaden am Meniskus, von Linthal aus über den Urnerboden mit dem Velo auf den 1.952m hohen Klausenpass. 1.355 Höhenmeter galt es zu bewältigen und 5.255kCal wurden von mir bergauf und bergab „verbrannt“. Stellenweise war der Föhnwind so stark, dass man kaum von der Stelle kam – und das an den extrem steilen Stellen.

Zitat RAU (Status: am Zahnfleisch dahinradelnd) kurz vor dem Ziel: „MAR, wo ist jetzt dieser depperte Pass?“ Bei der Abfahrt hab ich mich dann ca. 1.000 Mal gefragt, wie ich das geschafft habe, so steil ging es bergab. Auf jeden Fall widme ich diesen Erfolg ÄST, die mich vor und nachher bestens betreut hat und natürlich MAR, der mich während der Fahrt ununterbrochen motivieren konnte. Ich persönlich habe an diesen Erfolg bis zum Urnerboden hinauf nicht geglaubt. Danke für alles.

... und während sich der RAU bergaufwärts gequält hat, haben RUT und ÄST einen schönen Vormittag in Braunau hingelegt. Zuerst mit der Zahnradbahn hinauf, dann eine fesche Wanderung und zum Schluss noch Einkehren – „that´s Live“!

Zu Mittag wurde ein köstliches „Schnitzel Picatta mit Gemüserisotto und Salat“ serviert und dann ging´s nach einem kurzen RAU-Mittagsschläfchen zum Klöntalsee. Und damit man in der Nacht gut schläft, sind wir am Abend dann noch Schwammerl suchen gegangen. Gefunden haben wir nichts, aber eine schöne Wanderung war es allemal. MAR und RAU rückten dann am Abend noch mit Feldstecher und Fernrohr bewaffnet aus, um der Gämsen und Rehe visuell habhaft zu werden. Fast hätten wir die Zeit übersehen und als wir dann zur finsteren Stunde heimgekommen sind, wurden wir mit einem fantastischen „Pana Cotta“ wohl belohnt.

Dienstag, 24. Juli 2007

„Morgenstund hat Gold in Mund“ – also in aller Früh rein in den grünen Audi Quattro und ab geht´s über den Klausenpass zum Furkapass. Dort wird auf der Passhöhe schnell ein Kaffee getrunken und weiter geht die Fahrt zum Rhone-Gletscher. Kurzer Halt, ein paar Fotos werden geschossen und schon fahren wir durch das schöne Rhonetal in Richtung Westen.

In Täsch angekommen wird die Kutsche in einem riesigen Parkhaus abgestellt und weiter geht die Fahrt per Shuttle nach Zermatt, dem weltbekannten autofreien Wintersportort in den Schweizer Alpen. Wir beziehen unser sehr schönes Zimmer im Hotel „Derby“ direkt an der Bahnhofstraße, treffen uns zu einem verspäteten Mittagessen und bummeln und shoppen dann den Nachmittag durch Zermatt. Der Bergsteigerfriedhof und das Matterhornmuseum werden besichtigt. Alphornbläser und eine Herde Ziegen, die direkt unter großem „Hallo“ der Touristen durch die Straßen getrieben werden, lassen Stimmung ala „Almöhi und Heidi“ aufkommen.

Als der RAU dann das teilweise in Wolken gehüllte Matterhorn das erste Mal von Zermatt aus in Natura sieht, ist er platt. Selten hat er so was Schönes, Majestätisches, aber auch Bedrohliches gesehen.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Pünktlich um 8.00 Uhr früh geht´s mit der ersten Gornergratbahn auf den gleichnamigen mehr als 3.000m hohen Grat. Als wir durch die geschlossene Nebeldecke fahren eröffnet sich uns eine Zauberlandschaft. Tiefblauer Himmel, keine einzige Wolke zu sehen, grüne Wiesen, grauer Fels und blau-weiß-schimmernde Gletscher funkeln uns zu – alles überragt von gewaltigen Gipfeln. Das Matterhorn, das Breithorn, die beiden Zwillingsgipfel Castor und Pollux,... - alle jenseits der 4.000m hoch und von ewigen Eis entschlossen sind zu sehen. Es ist warm da oben – der RAU hat nur ein T-Shirt an und wir alle können uns an den fantastischen Ausblicken kaum satt sehen.

Leider holt uns aber die Zeit doch irgendwann ein und es heißt Abschied nehmen, von dieser wunderschönen Landschaft. Mit der Zahnradbahn geht´s wieder zurück nach Zermatt. Koffer abholen und per Shuttle wieder zurück nach Täsch. Wir verlassen das Hochgebirge und fahren weiter westliche in Richtung Genfer See.

In Lausanne angekommen besichtigen wir das Olympische Museum. Sehr beeindruckend die Geschichte der olympischen Spiele, aber auch die diversen Ausstellungsstücke und natürlich die wunderschöne Parkanlage mit ihren vielen Skulpturen rund um die Welt des Sportes.

Nach einer kleinen Kaffee-Pause (oder war´s gar ein Wiener Kaffee :-) geht´s weiter den See entlang in Richtung Genf. Es ist schon Abend und wir haben noch immer kein Hotel gefunden. In Nyon, nach ca. 10 erfolglosen Hotelvisiten, konnte RUT dann endlich das passende Lager für uns fix ausmachen. Die sprechen dort übrigens alle wie die „Franzmänner“ – nur RUT ist dieser Sprache auch wirklich mächtig.

Da wir alle einen großen Hunger haben, wird gleich direkt am See gespeist. Zwar nicht gerade das billigste Restaurant, aber dafür hat der RAU ein sensationelles Pferdesteak genießen dürfen - das mit dem „Pferd“ hab ich übrigens erst am nächsten Tag erfahren. Hätte sonst nämlich was anderes gegessen. Leider identifiziere ich seit meiner Jugend Pferd immer mit „Black Beauty“ – und den verspeist man einfach nicht. Genauso wie Flipper, Lassie & Co.!

Donnerstag, 26. Juli 2007

Nach einem vorzüglichen Frühstück geht´s weiter nach Genf, wo wir dem Société Nautique de Genève einem Besuch abstatten. Das ist jener exklusive Segelklub, unter dem Alinghi, die Gewinner des Americas Cup, segeln. Leider ist der Pokal gerade bei König Juan Carlos in Madrid, aber das ist nicht wirklich tragisch. Wir bekommen einen Einblick in einem der exklusivsten Clubs der Welt. Wir sehen Segeljachten, von der 1m Jolle bis zum 25m Superschiff. Hier liegen ohne Übertreibung hunderte Millionen Euro vor Anker. Ein paar Fotos werde noch gemacht – speziell mit der weltberühmten 180m hohen Fontäne der Stadt Genf im Rücken – und weiter geht die Fahrt nach Bern.

Bern entpuppt sich als sympathische Stadt, der wir sicher nochmals einen ausführlicheren Besuch abstatten müssen. Wir flanieren durch die Arkaden, bewundern das Bundeshaus, die verschiedenen Brunnen und genießen eine Coca Cola (MAR), sowie 3 spitzen Eistees (RUT, ÄST und RAU). In ca. 80km Entfernung kann man die gewaltigen Gipfel Eiger, Mönch und Jungfrau des Berner Oberlandes erkennen. Auch aus dieser Entfernung strahlt die Eiger Nordwand was Bedrohliches aus.

Weiter geht die Fahrt entlang des Vierwaldstättersees nach Hergiswil, wo wir der Glasmanufaktur „Glasi“ einen Besuch abstatten. Während die Damen in orgastischer Verzückung den Shop durchkämmen, besuchen die Herren der Schöpfung eine wirklich super gemachte Multimediaführung durch die Glashütte. Von einem Balkon aus kann man den Glasbläsern bei der Arbeit direkt zuschauen. Zum Schluss werden noch 2 ganz phänomenale Biergläser erworben – in jedes passt 0,5L des edlen Hopfensaftes und jedes ist ca. 40cm hoch – Trinkgenuss pur!

Gegen Abend erreichen wir dann die letzte Station unserer Rundreise durch die Schweiz. In Flüelen wird in der Ortskirche einer der größten Bergkristalle der Welt ausgestellt. Ein wirklicher Wahnsinnsbrocken, der hier gezeigt wird.

Über den Klausenpass geht´s dann wieder Retour nach Linthal.

Freitag, 27. Juli 2007

Der Vormittag wird zum Relaxen genutzt, denn um 11.00 Uhr sitzen wir schon wieder im Auto auf dem Weg nach Zürich. MARs Spezialparkplatz ist direkt in der City und so können wir gleich zu einem Rundgang starten. Wir besichtigen natürlich die Bahnhofstraße, eines der teuersten Pflaster auf dieser Welt, den Hauptbahnhof, die engen Gässlein der Altstadt und natürlich die Fraumünsterkirche mit den weltbekannten Glasmalereien von Chagall Marc .

Mit der Bahn geht es im Anschluss auf den Züricher Uetliberg, von dem man von einem Aussichtsturm aus, übrigens der höchste in der Schweiz, einen grandiosen Blick auf die Weltstadt und den gleichnamigen See genießen kann. Wieder zurück in der Stadt müssen wir uns erst Mal in einem italienischen Lokal ordentlich stärken. ÄST und RAU bekommen eine wirklich phänomenale Pizza zu essen.

Dann wird geshoppt – und zwar, eh kloar, in der Bahnhofstraße. Der langer Wintermantel von Chanel für ÄST um satte €10.000,-- gefällt ihr nicht und mir ist es im „Diesel-Store“, wo ein eigener DJ in Disco-Lautstärke auflegt, etwas zu laut. So gesehen verläuft dass Shopping dann auch sehr zivilisiert – ÄST schaut und ich lauf ihr nach – eine perfekte Symbiose. :-)

Samstag, 28. Juli 2007

Zusammen mit MAR starte ich zu einer Velotour. Zuerst geht´s steil bergauf bis zum Ende des Tales. Bei der Rückfahrt beschließen wir noch einzukehren – Pech, das das Wirtshaus 400m über mir liegt, aber ich bewältige den Berg ganz ordentlich. Dort oben gibt´s übrigens den besten Radler, den ich jemals getrunken habe.

Zu Mittag geht´s dann zum Shoppen nach Glarus. Ein paar „Toblerone“ und ein paar Souvenirs wechseln den Besitzer.

Am Nachmittag ist ein Besuch in der Klausengarage bei Tante GEL und Onkel MAR (eigentlich Onkel THO, aber das sagt komischerweise niemand) angesagt.

Zum Abendessen kocht RUT nochmals auf, dass sich der Tisch biegt. Phänomenal, köstlich, ... mein Vokabular reicht hier nicht aus. Wir verbringen auf jeden Fall einen schönen Abend mit RUT und MAR, essen vorzüglich, trinken Sangria und beobachten ein paar Gämsen.

Sonntag, 29. Juli 2007

Es geht heimwärts, es heißt Abschied nehmen.

RUT und MAR haben wieder mal alles getan, dass diese 10 Tage in unserer persönlichen Hitliste aller Urlaube ganz oben steht. Auf jeden Fall möchten sich ÄST und der RAU auf das herzlichste bei den beiden Eidgenossen bedanken und planen bereits am „Gegenbesuch“ – inkl. Velotours mit dem „Grauen“ (=HAR) und dem „Leuchtstift“ (=REI). Vielleicht stehen dann auch schon 2 Velos in der Harterstrasse, ein großes und ein kleines, das sicher nicht rot ist. (Insider kennen sich jetzt aus :-)

Alle Fotos dieser schönen Reise könnt ihr hier anschauen - Viel Spaß !

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Mittwoch, August 01, 2007

Gartenarbeiten

Gestern nach Dienst wurde der Garten auf Vordermann gebracht:

Zuerst kam der Kräutergarten dran, der mit einem Schnittlauchstock jetzt endgültig fertig ausgebaut ist. 7x Jalapeno-Chilis, 1x Oregano, 1x Lavendel (nicht zum Essen :-), 1x Minze, 1x Rosmarin und besagter 1x Schnittlauch werden ÄSTs und RAUs Küche in Zukunft ein „direkte“ Gartennote geben.

Als nächstes wurde der Rasen einer Rasur zugeführt – die Sache ging relativ schnell von statten.

Der Höhepunkt war aber die Regenerierung des Pools. Zuerst wurden ca. 12.000 Liter Wasser ausgelassen. Der Rasen hat sich derart gefreut, dass diese enorme Menge nach einer Stunde komplett versickert war. Dann haben wir mit klarem Wasser alle Algen sehr gründlich mit dem Gartenschlauch abgespült und aus dem Pool per Besen befördert. Zum Schluss dann noch den Rüssel“ (=Gartenschlauch) reingehängt und heute in der Früh war der Pool wieder voll eingelassen.

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